Fonds: Eine optimal investierte Form der Geldanlage


Fonds – auf diese Bezeichnung trifft man immer wieder, wenn man sich mit den Wirtschaftsseiten in einer Zeitung oder auch mit dem Für und Wider der individuellen Geldanlage auseinandersetzt. Was genau wird aber unter dieser Bezeichnung verstanden? Fonds sind ein fester Bestandteil des Fachjargons des Finanzwesens. Generell handelt es sich dabei konkret um einen Investmentfonds.

Dieser Begriff zeigt bereits auf, um was es sich bei einem Fonds wirklich handelt: Der Geldanleger gibt einen Teil seines Vermögens frei, um diesen in ein Unternehmen zu investieren. Damit wird man an einem Unternehmen beteiligt. Unterschieden wird dabei einerseits in offene und andererseits in geschlossene Fonds. Offene zeichnen sich dadurch aus, dass zu jederzeit eine Beteiligung an dem betreffenden Unternehmen getätigt werden kann. Geschlossene Fonds sind hingegen von einer definierten Laufzeit charakterisiert. Das heißt, es kann in einem solchen Fall lediglich innerhalb eines gewissen Zeitrahmens ein Anteil erworben werden. Bei geschlossenen Fonds entfällt nach Ablauf der Laufzeit auch der Handel mit den Fonds.

Der Geldanleger, der sich für eine Firmenbeteiligung in Form von Fonds entscheidet, der beauftragt eine Investmentgesellschaft, die das Vermögen aber nicht nur in Aktien anlegt. Fonds können sich daneben auch aus Anleihen, Immobilien oder Renten zusammensetzen. In der Praxis erweist es sich als überaus sinnvoll, seinen Fonds den Experten zu überlassen, denn auf dem Markt gibt es eine unüberschaubare Anzahl an verschiedenen Fonds, weshalb die Auswahl des passenden Produktes ein hohes Maß an Know-how und Erfahrung verlangt.

Diese Situation ist auch der Tatsache geschuldet, dass es sich bei einem Fonds um eine Form der Geldanlage handelt, die als modern gilt und deshalb in den letzten Jahren einen beachtlichen Aufschwung erfahren hat. Die Vorteile im Gegensatz zu einer klassischen Geldveranlagung, zum Beispiel mit Spareinlagen auf einem Sparbuch, sind ein Mehr an Erträgen. Je nach Modell warten Fonds auch mit einem Zusatznutzen auf. So werden beispielsweise Investments in ökologisch nachhaltige Projekte oder Unternehmen gefördert. Aber auch Eigenschaften anderer Art, wie zum Bespiel ein garantierter Zinssatz über eine gewisse Zeitspanne, gehören zu den Punkten, weshalb sich Fonds einer großen, wenn nicht wachsenden, Beliebtheit erfreuen.

Classic Fonds: Die sicherste Form

Eine besondere Spielart der Fonds sind die so genannten Classic Fonds. Diese Form der Geldanlage ist eine sichere Angelegenheit. Für Personen, die ein risikoreiches Investment tätigen möchten, sind Classic Fonds ungeeignet. Vielmehr versprechen diese Anteile einen möglichst hohen, aber auch möglichst sicheren Ertrag. Im Vergleich zu spekulativen Fonds sind Classic Fonds zwar beim Kauf um einiges teurer, weshalb sie für langfristige Anleger interessant
sind.

Kurzfristige Gewinne lassen sich damit nicht erzielen; auch deshalb nicht, weil beim Erweb von Classic Fonds ein so genannter Ausgabeaufschlag entrichtet werden muss, der sich im einstelligen Prozentbereich bewegt. Bei einem solchen Fonds gilt eine Laufzeit von sechs Jahren als Richtwert. Danach sollte sich diese Art der Geldveranlagung im wortwörtlichen Sinne auszahlen. Classic Fonds werden – ebenso wie die Rentenversicherung – vor allem für eine private Absicherung im Pensionsalter herangezogen. Beliebt sind diese Fonds auch deshalb, weil bei ihnen keine Provision, die bei anderen Fonds einmal im Jahr zu begleichen ist, anfällt.

Generell sollten für Personen, die ihr Vermögen teilweise in Fonds anlegen möchten, im Vorfeld einige Fragen beantwortet werden. Je nach der persönlichen Situation muss geklärt werden, über welchen Zeitraum hinweg das Geld idealerweise angelegt werden sollte. Auch die persönliche Risikobereitschaft muss einer Klärung unterzogen werden. Auch der Trend hin zur privaten Pensionsvorsorge, zu der vermehrt auch Fonds herangezogen werden, sollte einerseits berücksichtigt und das Für und Wider für sich persönlich abgewogen werden. Weitere Details, wie zum Beispiel, ob es vordergründig um eine steuerfreie Ausschüttung, oder ob es um die jährliche Verlustzuweisung geht, müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Fonds sind eine interessante Möglichkeit, sein Geld längerfristig anzulegen. Kurzfristig kommt ein Investment in einen Fonds eher einem risikoreichen Spekulationsgeschäft gleich. Die Zielgruppe sind vor allem Personen, die bereits im Vorfeld über gewisse finanzielle Freiheiten verfügen, da das Kapital für den vereinbarten Zeitraum – nämlich die Laufzeit – nicht zur freien Verfügung steht.

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