Rohstoffe

Rohstoffe – eine erfolgreiche Beimischung für jedes Portfolio

Rohstoffe sind eine interessante Beimischung für ein Portfolio, das breit aufgestellt sein soll. Aufgrund der Korrelation zu anderen Assetklassen sorgen Rohstoffe für ein ausgewogenes Risiko-Ertragsverhältnis im Zeitablauf.

Zu den Rohstoffen zählen beispielsweise Silber, Gold, Öl und Kupfer. Aufgrund der natürlichen Knappheit und in Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen haben die Preise für Rohstoffe in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt.

Doch eine direkte Investition in Rohstoffe ist für Privatanleger unpraktisch und meistens nicht möglich. Wer Gold kaufen will, kann das vielleicht noch in vielfältiger physischer Form tun. Doch wer möchte schon per Kontrakt eine Tonne Öl physisch erwerben und es sich nach Hause liefern zu lassen?

Rohstoffzertifikate und Rohstofffonds

Die Finanzbranche hat den Anlagebedarf der Privatanleger jedoch erkannt und bietet in diesem Zusammenhang zahlreiche attraktive Zertifikate an, die die Entwicklung der einzelnen Rohstoffe oder ganzer Rohstoffkörbe abbilden.

Neben den Zertifikaten besteht die Möglichkeit, in Rohstofffonds zu investieren, die von den Rohstoffexperten aktiv gemanagt werden. Der Fondsmanager entscheidet dann aufgrund seiner Einschätzung über die Auswahl der Rohstoffe, in die sein Fonds investiert.

In den vergangenen Jahren lässt sich auch ein Trend zu passiv gemanagten Fonds erkennen. Das sind Fonds, die die Entwicklung bestimmter Rohstoffindizes eins zu eins abbilden. Diese Anlagestrategie ist mit geringen Transaktionskosten verbunden und erfordert kein größeres Know-how hinsichtlich der Steuerung. Aus diesem Grund sind die passiv gemanagten Fonds etwas günstiger als die aktiv gemangten Fonds.

Da die Entwicklung der vergangenen Jahre auf dem Rohstoffmarkt sehr positiv war, weisen sowohl aktiv als auch passiv gemangte Fonds eine positive Performance auf. Die Investition der Fondsmanager erfolgt aber auch nicht direkt in Rohstoffe, sondern in entsprechende Futures, die ein bedingtes Recht auf den Kauf beziehungsweise Verkauf von Rohstoffen verkörpern und einen quasi abstrakten Handel mit Rohstoffen darstellen.

Rohstoffanlagen sind immer noch selten in Depots

Das Interesse der Anleger an Rohstoffanlagen stieg in den letzten Jahren erheblich. Dies ist aber nicht nur auf die steigende Anzahl der Finanzprodukte zurückzuführen, die in Rohstoffe investieren. Die zunehmende Nachfrage aus Schwellenländern wie Indien und China führte zur Verteuerung der Rohstoffe und löste den Boom auf dem Rohstoffmarkt aus.

Dennoch sind Rohstoffanlagen eher eine Seltenheit in den Depots der deutschen Anleger. Dies liegt unter anderem daran, dass die Erfahrungswerte mit dieser Assetklasse nicht so weit in die Historie reichen, wie es beispielsweise bei Aktien oder Anleihen der Fall ist.

Die professionellen Anleger haben aber den Nutzen der Rohstoffanlagen schon längst erkannt und investieren hier erfolgreich schon seit mehreren Jahren. Welche Anbieter den Kauf von Zertifikaten, ETFs und Fonds besonders günstig anbieten, zeigt ein Broker-Vergleich.

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